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Bus- und Bahntickets ab Januar teurer

SPRINGE. Der Fahrplanwechsel bei Bus und Bahn zum 10. Dezember betrifft die Springer kaum – der Tarifwechsel zum 1. Januar dafür um so mehr: Der Großraumverkehr Hannover hebt die Preise für Bus und Bahn an; sowohl Einzeltickets als auch Abos werden teurer. Es gibt aber auch Fälle, in denen sich nichts ändert.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Zunächst die Steigerungen: Wer etwa mit einem Einzelticket per S-Bahn von Springe nach Hannover fährt, der zahlt ab Januar 4,40 Euro – zehn Cent mehr als bislang. Um die gleiche Summe wird auch die Busfahrt innerhalb der kleinsten Einheit (eine Zone) teurer: statt 2,60 Euro werden künftig 2,70 Euro fällig. Bei Tagestickets schlägt die GVH ab Januar 20 Cent drauf: Statt 8,40 Euro werden dann für drei Zonen (etwa Springe-Hannover) 8,60 fällig. Um die gleichen Summen verteuern sich auch Gruppentickets. Unverändert bleiben die Preise für Kindertickets bis 14 Jahre – sowohl in der Einzel- als auch in der Tagesvariante. Analog zum Einzelticket verteuert sich auch der Sozialtarif: Er steigt für eine Tageskarte ebenfalls von 2,60 auf 2,70 Euro (eine Zone).

Leicht ansteigen werden laut einer Auflistung der GVH im Internet auch die Abopreise: So kostet eine Mobilcard für Pendler zwischen Springe und Hannover ab 1. Januar 76,10 Euro im Monat (bislang 74,80 Euro). Die Mobilcard für Senioren ab 63 wird in dieser Zone um einen Euro teurer. Nicht betroffen von der Preiserhöhung sind auch Schüler und Azubis – im Gegenteil: Sie bekommen (wenn sie kein eigenes Einkommen haben) die neue Sparcard für 15 Euro im Monat. Das hatte die Regionspolitik in diesem Jahr beschlossen.

Neu in Springe im neuen Fahrplan: Beim Anrufsammeltaxi kann man in den Wochenendnächten auch an allen Haltestellen in der Kernstadt aussteigen. Das war bislang nicht möglich.

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