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Weihnachtsmärkte in Springe, Alferde und Lüdersen erfreuen sich großer Beliebtheit

Budenzauber lockt in drei Stadtteilen

Springe/Alferde/Lüdersen (vob). An der Deisterhütte veranstalteten die Naturfreunde an beiden Wochenendtagen wieder ihren beliebten Weihnachtsmarkt. Viele hundert Leute ließen sich auch in diesem Jahr wieder von der idyllischen Atmosphäre im Wald verzaubern.

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Der Verein um den Vorsitzenden Werner Sohns hatte sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, um seinen Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bescheren. Weil die Zufahrt zum Veranstaltungsgelände für Kraftfahrzeuge an beiden Tagen gesperrt bleiben musste, hatte man für die Besucher wieder einen Shuttlebus eingesetzt, der zwischen Kältefachschule und Deisterhütte pendelte.

Insgesamt zwölf Buden lockten auf dem Markt mit allerlei Köstlichkeiten wie Bratwurst, Pommes, frisch gebackenen Waffeln, Kaffee und Kuchen und Kartoffelpuffern. Mit von der Partie waren natürlich auch wieder verschiedene Händler, Handwerksbetriebe und Vereine, darunter auch die Lebenshilfe Springe, die selbst gefertigte Kerzen aus ihrer Behindertenwerkstatt anbot.

Auf die Kinder wartete ein besonderes Bonbon – sie konnten sich nach Herzenslust auf dem völlig neu gestalteten Kinderspielplatz am Campinggrund austoben. Damit in Zukunft noch weitere Spielgeräte für Kinder bereitgestellt werden können, wurde bei der Weihnachtstombola fleißig Geld gesammelt. Reinhold Krause, Vorstandsmitglied der Naturfreunde freute sich über die gelungene Veranstaltung: „Es ist schön geworden, obwohl wir in diesem Jahr Konkurrenz durch parallel laufende Weihnachtsmärkte hatten.“

Auch in Alferde stimmte man sich auf das bevorstehende Fest ein. In dem Örtchen feierten am Sonnabend knapp 200 Leute den Beginn der Adventszeit beim Weihnachtsmarkt um die St.-Nicolai-Kirche.

„Der Markt wird bei uns traditionell vom Ortsrat und den ortsansässigen Vereinen organisiert – dazu gehören die freiwillige Feuerwehr, der SC Alferde, die Kirchengemeinde und der gemischte Chor“, erklärte die frischgebackene Ortsbürgermeisterin Andrea Hölscher.

Neben der zentralen Grillbude lockten weitere Stände mit Angeboten für den großen und kleinen Hunger sowie für weihnachtliche Accessoires. Sogar einen eigenen Weihnachtsmann mit Geschenken für die kleinen Dorfbewohner hatte der gemütliche Markt zu bieten. Auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt: Da die ortseigene Feuerwehr über keine eigene Musiktruppe verfügt, gab sich wie schon in den Vorjahren der Musikzug der Blauröcke aus Eldagsen die Ehre.

In Lüdersen fand zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Weihnachtsmarkt statt. Am Sonnabend feierten die Bewohner des Bergdorfs in und um das Gasthaus Voges gemeinsam.

„Wir wollten die Lüderser einfach wieder zusammenbringen“, erklärte Uta Sedlak, die gemeinsam mit Irmgard Herbst und Erwin Delekat die Organisation übernommen hatte. Den letzten Weihnachtsmarkt habe es vor sechs oder sieben Jahren gegeben. Damals noch auf dem Dorfplatz, erinnert sie sich.

Die Neuauflage konnte sich in jeder Hinsicht sehen lassen. Der Nachwuchs der örtlichen Feuerwehr backte Waffeln, die Einrichtung „Lebensort für Menschen mit Autismus“ bot weihnachtliche Handarbeiten aus Holz an und die Igelgruppe des Kindergartens Lüdersen bereicherte die Veranstaltung mit ihren Liedern. Natürlich gab es für die Gäste des Weihnachtsmarktes auch Kaffee und Kuchen, Leckeres vom Grill und jede Menge Möglichkeiten aus dem großen Angebot noch das ein oder andere Geschenk fürs Fest auszusuchen.

Den Höhepunkt bildete der Auftritt des Weihnachtsmannes, der eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Delekat aufwies und für jeden der kleinen Gäste ein nettes Präsent aus dem Jutesack zauberte.

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