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Bosselweg: Die gute Lage überzeugt

VÖLKSEN. 30 Grundstücke, 100 Interessenten - die Nachfrage nach Bauplätzen im Neubaugebiet „Südlich des Bosselwegs“ in Völksen ist riesig. Auf dem Feld in Sichtweite der B 217 rollen in diesen Tagen Bagger statt Trecker:

Baustelle Bosselweg: Ab der kommenden Woche wird auf dem bisherigen Acker unweit der B 217 Erde bewegt. Zahlreiche Markierungen für die neue Straße mit dem Namen „Lüttjes Feld“ sind bereits abgesteckt. FOTO: SCHEFFLER
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Der Erschließungsträger NLG beginnt mit dem Verlegen der Regen- und Schmutzwasserkanäle, auch die Baustraße wird gegraben.

„Lüttjes Feld“ soll die Straße später heißen, die ringförmig durch die neue Siedlung führt. Wohnen werden dort etliche Völksener, „die schon lange auf einen Bauplatz gewartet haben und sich freuen, dass sie jetzt vor Ort fündig werden“, weiß die zuständige Projektleiterin aus den Gesprächen mit den Bewerbern.

Nachbarn werden auch mehrere Paare beziehungsweise Familien aus der Kernstadt Springe und anderen Ortsteilen. Bei etwa der Hälfte der Neu-Völksener wird es sich um echte Neubürger handeln: Hannoveraner, die sowohl von der schönen Wohnlage am Deister als auch der guten Verkehrsanbindung begeistert sind. „Vor allem der S-Bahn-Anschluss ist ein ausschlaggebender Punkt“, hat die Projektleiterin immer wieder gehört. Mehrmals sei ihr gesagt worden: „Wenn wir da hinziehen, können wir auf eines von unseren beiden Autos verzichten.“

Die Grundstücke sind – mit Blick auf die ländliche Struktur – vergleichsweise großzügig geschnitten: Die kleinste Fläche ist 526 Quadratmeter groß, die weitläufigste 1400 Quadratmeter. Entstehen sollen vor allem Einfamilienhäuser, aber auch ein paar Doppelhäuser wird es geben. Einziehen werden nicht nur junge Familien: „Wir haben dort ein ganz gemischtes Publikum. Die Grundstücke kommen auch mehreren älteren Ehepaaren gelegen, die ihre Wohnfläche verkleinern möchten und nach einem Bungalow suchen.“

Die NLG-Mitarbeiterin hat bereits in der Woche vor Ostern alle 100 Interessenten angeschrieben, deren Namen auf der Warteliste für den Bosselweg standen. Innerhalb von wenigen Tagen hatte sie so viele Rückmeldungen auf dem Tisch, dass allein bis Mitte Mai 17 notarielle Beurkundungen terminiert sind. Alles deute darauf hin, dass am Ende des ersten Ansturms nur noch drei bis vier Grundstücke frei sind, heißt es bei der NLG.

Die Erschließung wird voraussichtlich drei Monate in Anspruch nehmen. Die ersten Häuslebauer werden sich demnach ab Mitte August ans Werk machen können. Sobald 80 Prozent der Bauten stehen, soll außerdem die Oberfläche der Baustraße abgefräst und neu gepflastert werden – das Provisorium ist dann Geschichte.

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