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Bestandsaufnahme in Sachen Feuerwehrhäuser

Springe. Die Stadt hat in dieser Woche mit einer Bestandsaufnahme in Sachen Feuerwehrhäuser begonnen: Zusammen mit einer Expertin der Feuerwehrunfallkasse bereisten Rathaus-Vertreter, Politiker und Brandmeister die ersten vier Standorte.


Springe. Die Stadt hat in dieser Woche mit einer Bestandsaufnahme in Sachen Feuerwehrhäuser begonnen: Zusammen mit einer Expertin der Feuerwehrunfallkasse bereisten Rathaus-Vertreter, Politiker und Brandmeister die ersten vier Standorte: Eldagsen, Mittelrode, Boitzum und Alvesrode.

Ziel ist es, Schwachstellen an und in den Gebäuden zu erkennen: Zuletzt hatte sich etwa herausgestellt, dass etwa Tore kleiner als vorgeschrieben sind. An einigen Standorten werden außerdem Sicherheitsabstände zwischen Fahrzeug und Garagenwand unterschritten.

Die Fachleute schauten sich in den vier Gerätehäusern nicht nur die Problembereiche an, sondern inspizierten auch Ausstattung, Schutzkleidung und Fahrzeugtechnik. „Wir wollen endlich ein Gesamtbild haben“, sagt Fachbereichs-Chef Reinhard Schade.

Bei einem weiteren Termin in den kommenden Wochen sollen daher auch die restlichen Gerätehäuser nach und nach unter die Lupe genommen werden. Auch mit den jeweiligen Ortsbrandmeistern sind Gespräche geplant, um alle Aspekte in die Untersuchung einfließen zu lassen.

„Am Ende bekommen wir eine Bestandsaufnahme für jedes Feuerwehrhaus“, sagt Schade: Damit könnten Stadt und Politik dann in jedem Einzelfall entscheiden, ob an dem Standort nachgebessert werden kann – oder ob auch Kompromisse bei Betriebsabläufen eine sichere Lösung bringen können: So könnten die Feuerwehrleute an manchen Standorten (bis auf den Fahrer) erst vor dem Gebäude in die Fahrzeuge steigen, wenn es drinnen zu eng ist.

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