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Bandnacht im OHG: Musikschüler covern Bands

SPRINGE. Die Veranstaltung hätte nur mehr Zuhörer verdient: Gerade mal 100 Besucher fanden den Weg in die Aula des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG). Dabei haben sich die Organisatoren der Musikschule, Johannes Uhlmann und Carina Hockwin mit dem Jugendzentrum alle Mühe gegeben, um ein sattes Programm auf die Beine zu stellen.

„Patchwork Deluxe“ und überzeugen im OHG. FOTO: KRAUSE

Autor:

Reinhold Krause

Rund vier Stunden gab es von den Musikschulbands fetten Sound auf die Ohren. Die Gitarrensaiten gestimmt, die Regler des Mischpultes fast bis zum Anschlag hochgezogen, zu viel des Guten für manche, die die leiseren Töne bevorzugen. Das veranlasste auch etliche Besucher, sich dann nach der Pause in die hinteren Reihen umzusetzen. Es war die zweite Bandnacht und sollte den Newcomern unter den Musikschulbands die Möglichkeit geben, sich auf großer Bühne der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Bands on Stage“: Dahinter verbargen sich Gruppen wie Patchwork Deluxe, Tall Oaks, Stonepit oder FließBand. Gekonnt die Moderation von „2schneidig“ alias Martin Rietsch. Als Opener brachte er mit seiner Band richtig Schwung in die Aula, stimmte die Zuhörer gefühlvoll auf das ein, was sie von den Bands zu erwarten haben und setzte auch den Schlusspunkt der Veranstaltung.

Förderer der Veranstaltungen sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Bundesverband für Popularmusik. Letzterer hat sich „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ auf seine Fahnen geschrieben. Dass den Schüler nicht nur das Notenlesen, sprich die Töne, beigebracht werden, sondern auch ihre Kreativität herausgefordert wird, zeigten die vielen Eigenkompositionen. Uhlmann gelingt es immer wieder, den Bandmitgliedern im Unterricht das notwendige Gefühl zu vermitteln.Das zahlte sich auf der Bühne aus. Lampenfieber ließ kaum einer der Protagonisten erkennen. Es liegt eben in der Natur der Sache, dass bei einem Konzert mehrerer Gruppen, immer ein Umbau und Stimmen von Instrumenten nötig ist. Einige Musikschüler spielen zudem auch in anderen Bandformationen und traten auch an diesem Abend mehrfach auf. Kurzfristige Besetzungswechsel und Terminprobleme stellen manche Bands vor fast unlösbare Aufgaben, sodass schon versiertere Schüler ersatzweise einspringen. Dass sich hingegen eine lange Zusammengehörigkeit auszahlt, war bei „Tall Oaks“ unschwer zu erkennen. Sie existieren seit 2015 und zeigen sich über weite Strecken sehr professionell.

Eine Premiere hingegen war der Auftritt von „Basic Underground Cable“. Das Trio um Sänger Jonathan Asendorf hatte sich spontan im Dezember vergangenen Jahres gegründet, um Texte von Asendorf und die Musik von Lennart Jansen umzusetzen. Vervollständigt wurde das Trio von Luis Asendorf am Schlagzeug. Sie waren auch die Ersten, die nicht ohne eine Zugabe die Bühne verlassen durften. Die zweite Bandnacht unterstrich den hohen Ausbildungsgrad der Musikschüler – auch was die gesanglichen Qualitäten betrifft. So manche Frontfrau wie Lea Achmus von „Tall Oaks“, die auch noch an den Keyboards zu Hause ist, hat sich selbst einen Meilenstein gesetzt. Am Ende gab es riesen Beifall, den jeder der Akteure gern mitgenommen hat.

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Bandnacht im Otto-Hahn-Gymnasium
Quelle: Reinhold Krause
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