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Schranken bleiben eine Stunde geschlossen

Bahn kriegt Probleme an den Übergängen nicht in den Griff

Springe. Die Pannenserie an den Bahnübergängen reißt nicht ab. Gestern Nachmittag blieben die Schranken an der Heinrich-Göbel-Straße für etwa eine Stunde geschlossen.


Von der vergeblichen Warterei genervt, wendeten viele Autofahrer ihre Fahrzeuge, um sich einen anderen Übergang zu suchen. Verzweifelte Fußgänger liefen einfach über die Gleise auf die andere Seite. Die Bahn, die gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar war, hatte offenbar immerhin die Zugführer über die defekte Schrankenanlage informiert. Denn die auf der Strecke verkehrenden Bahnen passierten die Stelle im Schneckentempo und mit lautem Warnsignal, wie Horst-Dieter Peuker beobachtet hat, der ebenfalls vor verschlossenen Schranke ausharren musste. Begonnen hatte die Serie defekter Übergänge nach der Umstellung auf ein vollelektronisches Stellwerk.

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