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Reparaturen am Radweg zwischen Springe und Eldagsen haben begonnen / Arbeiten im Wald schwierig

Anspruchsvolle Erneuerung

Springe/Eldagsen. Die Reparaturarbeiten des sieben Kilometer langen Radwegs zwischen Springe und Eldagsen sind derzeit voll im Gang. Keine leichte Aufgabe: Der teils weiche Untergrund am Radweg und die Höhenunterschiede zur Straße bereiteten den schweren Maschinen Probleme, teilt Rolf Hatesohl von der Straßenmeisterei Wennigsen mit. Hinzu kommt, dass der Radweg durch ein Waldstück führt. Das habe für die Arbeiten den Nachteil, dass benötigte Materialien mit einem Förderband an Ort und Stelle geschafft werden müssen. Trotz der erschwerten Bedingungen laufe alles planmäßig, so die Auskunft der Straßenmeister Wennigsen. Einige Wochen dauern die Arbeiten noch an. Ein konkreter Termin könne nicht genannt werden.

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Autor:

von jennifer minke-beil

Das liege an dem nicht planbaren Wetter, das eine große Rolle spielt. Bei starkem Regen werde der Boden zu weich für die schweren Baumaschinen. Dann müssten die Arbeiten ausgesetzt werden. Da sich der Radweg zum Teil in einem Naturschutzgebiet befindet, gelte die sogenannte Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, und es müssten besondere Auflagen beachtet werden.

Der bisherige Radweg ist laut Hatesohl über 30 Jahre alt und somit nicht nach heutigem Standard gebaut worden. Die Qualität sei sehr unterschiedlich. An einigen Stellen ragen etwa die Wurzeln der anliegenden Bäume deutlich durch die Asphaltschicht hindurch. Es sei notwendig, den Asphalt komplett oder zumindest die oberste Schicht zu entfernen, um eine neue Deckschicht aufzutragen. Damit seien die Arbeiter der zuständigen Firma in diesen Tagen vor allem beschäftigt. Während dieser Arbeiten ist die Landesstraße für den Autoverkehr jeweils nur noch einspurig befahrbar. Eine Ampel regelt den Verkehr. Ansonsten besteht derzeit das Tempolimit von 50 Kilometern in der Stunde.

Die Kosten für das Projekt waren bei der Auftragsvergabe auf 500 000 Euro geschätzt worden. Derzeit sehe es auch so aus als könne die Summe eingehalten werden. Eine konkrete Aussage sei zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht möglich, teilte die Straßenmeisterei auf Anfrage mit.

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