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Gestorfer Schi- und Wanderklubb versucht, sich mit „haltloser“ Ortsratsentscheidung zu arrangieren

Alternativstandort für Vereinsheim gesucht

Gestorf (st/vob). Der Schi- und Wanderklubb Gestorf will sich der Entscheidung des Ortsrates beugen und das geplante neue Vereinsheim nicht am bisher vorgesehenen Standort verwirklichen. Das sagte jetzt Vorsitzender Hans-Dieter Feix. Die Klubberer hatten geplant, einen Treffpunkt direkt am Festplatz zu errichten.

Hans-Dieter Feix (v.l.) und Eckhard Schorsch zeigen ihren Klubb-

„Der Ortsrat hat zwar den Standort abgelehnt, aber eine generelle Ablehnung gegen das Projekt gibt es nicht.“ Daher soll in diesem Jahr möglichst bald ein neuer Standort für das 25 000-Euro-Projekt gefunden werden. „Am Festplatz wollen wir es nicht mehr versuchen, obwohl wir natürlich gegen die Ortsratsentscheidung angehen könnten. Aber wir haben uns dagegen entschieden“, so Feix. „Dennoch halten wir die Argumente des Gremiums nach wie vor für haltlos.“

Jetzt müsste der Verein mit der Entscheidung leben und das beste daraus machen. „Die Finanzierung ist gesichert. Wir haben viel gespart und erwarten einige Spenden, sodass wir das Geld zusammenkriegen“, freut sich Feix. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung soll zeitnah einberufen werden, um die weiteren Planungen für das neue Heim zu besprechen und festzulegen. Die jüngste Jahresversammlung des Klubbs bestätigte das Vorhaben und setzte ein Ausrufezeichen hinter die bisherigen Bemühungen der Schi- und Wanderfreunde. Eine favorisierte Standortlösung gibt es laut Feix bislang noch nicht. Unter anderem prüfen die Mitglieder einige Hütten in und um Gestorf auf ihre Tauglichkeit.

Gemeinsam mit Stellvertreter Eckhard Schorsch ließ Feix das vergangene Jahr vor den Vereinskollegen per Diashow Revue passieren. Neben der Fünf-Jahresfeier war das absolute Highlight des Jahres 2009 eine Flugreise nach Kanada. Für die Durchführung hatte es einer langen, zweijährigen Planung bedurft. Für die Mitreisenden war eigens ein gemeinsames Sparbuch eingerichtet worden, damit man die nicht billige Reise finanzieren konnte.

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