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400 Springer folgen St. Martin

SPRINGE. Auch wenn sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigte: Knapp 400 Springer begleiteten St. Martin – hoch zu Ross – durch die Innenstadt. Der Weg führte von der katholischen Christ-König- zur evangelischen St.-Andreas-Kirche.

„St. Martin war ein guter Mann“: Das Besondere an dem ökumenischen Umzug ist, dass er von einem Reiter angeführt wird. Aufgeregt folgen die Kinder Maria Meier aus Schulenburg, die ihr American Paint Horse gesattelt hat. FOTO: KRAUSE

Autor:

Reinhold krause

Von allen Seiten strömten die Kinder mit Laternen und ihren Eltern zur Christ-König-Kirche. Drinnen hielt Bernhard Thörner eine ökumenische Andacht, fünf Viertklässler der Grundschule am Ebersberg führten ein kurzes Martinsspiel auf. Draußen auf der Straße brachte sich unterdessen Maria Meier aus Schulenburg, der berittene Heilige auf einem American Paint Horse, in Stellung.

Den Umzug führten Fackelträger an. Thörner und sein großes Helferteam – unter ihnen Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich – sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Auch kurzfristige Straßensperren waren nötig, um die Menge durch die Heidstraße und das Oberntor zum Marktplatz zu führen. Hier sorgte der Springer Posaunenchor für einen kurzen Stopp, bevor , sich der Umzug durch die Burgstraße zur St.-Andreas-Kirche bewegte. Kurz danach war der Platz zwischen Kirche und Gemeindehaus eng gefüllt. Noch einmal spielte der Posaunenchor. Helfer der St.-Andreas-Gemeinde standen vor der Kirchentür und boten warme Getränke, süßes Gebäck und Schmalzbrote an. Und oben am Himmel – da blinzelten passend zum Termin auf einmal die Sterne.

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