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Schornsteinbrand in Nettelrede ruft Feuerwehren auf den Plan

NETTELREDE. Ein Schornsteinbrand in der Straße „Zum Texas“ hat am Sonnabendmittag rund 30 Feuerwehrleute aus drei Ortswehren in Trab gehalten. Im Einsatz waren Kameraden aus Nettelrede, Eimbeckhausen und Bad Münder mit sechs Fahrzeugen samt Drehleiter.

Von der Drehleiter aus fegten die Kameraden mit einem speziellen Kehrsatz der Feuerwehr den Schornstein frei. Foto: FFW

„Bei einem Schornsteinbrand sieht es nach außen oft so aus, als würde die Feuer wehr kaum etwas machen“, sagt Pressesprecher Marko Klose. Tatsächlich sei es aber ein sehr zeitaufwendiges Unterfangen. Auf den verschiedenen Gebäudeebenen müssten Brandschützer abgestellt werden, die während des Einsatzes die erhitzten Wände beobachten und vorsorglich brennbare Materialien wie Bilder entfernen.

Vor Ort war auch Stadtbrandmeister Carsten Koch, gleichzeitig Schornsteinfegermeister. Gemeinsam mit den Kameraden und einem speziellen Kehrsatz der Feuerwehr befreite er den Schornstein von dem entzündeten Ruß. Dieser wurde über die Revisionsklappe in eine Schuttmulde befördert und im Freien gelöscht. Ein Schornsteinbrand dürfe nie direkt mit Wasser bekämpft werden, betont Klose. Das entstehende Wasserdampfvolumen würde einen gefährlichen Druckanstieg im Schornstein auslösen. Zur Ursache konnte er keine Angaben machen. Generell gelte: Schornsteinbrände können sich bei vermehrten Rußablagerungen durch falsches Heizmaterial entwickeln. jg

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