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Feuerwehr, Bauhof und Straßenmeisterei im Dauereinsatz / Gullis und Gräben dicht, Keller voll

Nach der Flut wird Schlamm geschaufelt

Bad Münder (st). 20 Mal ist die Feuerwehr in der Nacht zu gestern und im Laufe des Tages ausgerückt, um die Folgen des Starkregens in den Griff zu bekommen. Bad Münder traf es nicht ganz so hart wie Springe, dennoch waren zahlreiche Keller überflutet und Straßen verschlammt.

Heinz und Heidrun Jedamski aus Eimbeckhausen schaufeln Schlamm v

Stadtbrandmeister Uwe Behrendt berichtet, dass in der Bahnunterführung am Deisterbahnhof in Richtung Hachmühlen das Wasser rund 15 Zentimeter hoch stand. Die Gleisunterführung für Fußgänger war ebenfalls vollgelaufen. „Wie jedes Mal, wenn es regnet“, sagt Behrendt. Die Bahn habe schon wiederholt versprochen, sich zu kümmern. Neben den Blauröcken rückten auch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes aus. Sie mussten in erster Linie verstopfte Gullis leeren und Schlamm von Straßen und Bürgersteigen schaufeln. „Wir haben einige Meldungen von Bürgern bekommen. Demnach sind Eimbeckhausen und Bakede am schlimmsten betroffen gewesen“, sagt Bauhof-Mitarbeiterin Jenny Buchberger.

Außerhalb der Ortschaften an den Bundesstraßen 442 und 217 war nicht der Bauhof zuständig, sondern die Straßenmeisterei Stadthagen. Laut Mitarbeiter Jürgen Bokoloh hat sich auch hier herausgestellt, dass Eimbeckhausen am meisten unter von den Feldern auf die Straßen gespülten Schlammmassen zu leiden hatte.

Alexander Müller und Peter Strangmeyer machen Gullis frei.
  • Alexander Müller und Peter Strangmeyer machen Gullis frei.
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