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Mathias Langer bietet ein Candle-Light-Dinner mit dem „Promi-Luder“ Kader Loth im Internet an

Männertraum zu versteigern

Bad münder (st). „Wer möchte dieser wunderschönen Frau nicht gern einmal persönlich in die Augen schauen?!“, fragt der Münderaner Mathias Langer auf seiner Internetauktions-Seite „futuretrend 44“. Unter dem Text: ein Bild des Promi-Luders Kader Loth in lasziver Pose – leicht geöffneter Mund, Schlafzimmerblick. Wer bei dieser Auktion am Ende den Zuschlag erhält, der gewinnt ein „romantisches Candle-Light-Dinner“ mit der drallen Ex-Big-Brother-Container-Bewohnerin.

Mathias Langer freut sich, die „Beauty Queen“ Kader

Nach langen Überlegungen, wie er sein Angebot noch interessanter gestalten könne, sei dem gelernten Einzelhändler Langer die Idee mit dem schlüpfrigen Fotomodell gekommen. „Die hat bei der männlichen Bevölkerung viele Fans“, sagt Langer: „Weil sie gut aussieht und freizügig ist.“ Ihr Auftreten in der Öffentlichkeit würde zudem stark polarisieren, was den Interessantheitsgrad seines Angebotes noch steigern würde, glaubt der Anbieter. „Die Frau bietet Gesprächsstoff und sorgt für Diskussionsbedarf.“ Bei einem persönlichen Treffen gebe es viele Dinge, über die der voraussichtlich männliche Gewinner mit „Frau Loth“ – wie Langer sie nennt – reden könnte.

Und so funktioniert die Auktion auf futuretrend 44: Der Benutzer meldet sich an, eröffnet ein Konto und kauft dann sogenannte „Trendys“. Mit jedem „Trendy“, kann der Benutzer ein Gebot abgeben. Durch den Einsatz eines „Trendys“ durch einen Mitbieter, erhöhen sich das Gebot und die Laufzeit. Wer das letzte Gebot vor Ablauf des Countdowns abgibt, gewinnt.

Mit dem bekanntesten Online-Auktionsportal ebay sei seine Website schlecht zu vergleichen, findet Langer: „Da können sie schließlich kein Dinner mit Kader Loth gewinnen.“ Außerdem unterscheide sich die Bietweise enorm. Langer setzt laut eigener Aussage in erster Linie auf „exklusive Artikel“, die andere Plattformen nicht bieten.

Den Kontakt zu Kader Loth hat er ganz unspektakulär über das Management des ehemaligen „Penthouse-Pet of the Year“ hergestellt. „Ich habe auch schon persönlich mit Frau Loth gesprochen, sehr sympathisch.“ Und eines will Langer klargestellt wissen: „Im Fernsehen, da spielt Frau Loth eine Rolle, die sich drastisch von der privaten Person Kader Loth unterscheidet.“ Gerade darin würde schließlich auch der Reiz des Treffens liegen, das entweder in Loths Heimatstadt Berlin oder im Wohnort des Höchstbietenden stattfinden kann. Den Erlös aus der Auktion will Langer am Ende der Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe zugute kommen lassen.

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