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Lieb – und auch nicht ganz billig

BAD MÜNDER. Mit der Verabschiedung des Haushaltes hat sich die mündersche Politik auch für eine weitere Unterstützung des Rohmelbades ausgesprochen. Teil des verabschiedeten Papiers ist auch die Finanzplanung für die Folgejahre.

Das Nichtschwimmerbecken steht für 2019 in der Sanierungsliste.
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

In der Finanzplanung listet die Verwaltung schon einmal auf, was in den kommenden Jahren voraussichtlich für die Sanierung des städtischen Freibades und Bauunterhaltung aufgebracht werden muss. Auf rund 1,1 Millionen Euro summieren sich nach ersten groben Berechnungen die Arbeiten– das Zeitfenster, in dem diese Summe für Sanierungen in das Bad fließen soll, ist allerdings sehr weit aufgemacht: Bis ins Jahr 2034 haben die Verantwortlichen vorgeplant. Aufgeführt ist in dem Papier neben der regulären Bauunterhaltung das, was in naher Zukunft erneuert oder repariert werden muss, aber auch das, was in einigen Jahren so in die Jahre gekommen sein wird, dass mit Erneuerungsbedarf dringend zu rechnen ist. „Unser Rohmelbad ist eine alte Anlage. Vor einiger Zeit haben wir uns mit Fachleuten beraten und bewertet, was zu tun ist und welche Arbeiten notwendig werden“, erklärt Uwe Hünefeld, bei der Stadtverwaltung zuständig auch fürs Rohmelbad. Vier Blöcke à vier Jahre wurden gebildet – doch bereits in dieser Woche könnte sich aufzeigen, dass der in der vergangenen Woche verabschiedete Plan schon wieder korrigiert werden muss: Für das laufende Jahr sind Sanierungsvorhaben mit einem Nettovolumen von 57 000 Euro vorgesehen, unter anderem für Arbeiten im Bereich Technik, Umkleiden Schwimmmeisterraum, Sprungturm und Rutsche. Allerdings kündigt sich an, dass Arbeiten am Planschbecken vorgezogen werden müssen. In der Liste der Verwaltung ist für das Jahr 2019 zunächst eine Sanierung des Nichtschwimmerbeckens für erwartet 142 000 Euro vorgesehen und die Planschbecken-Sanierung erst ab 2020, doch vor dem Hintergrund der besonderen Nutzergruppe des Planschbeckens – hier kommen die jüngsten Freibadbesucher zusammen – könnte es sein, dass die Stadt früher aktiv werden muss.

Weitere große Projekte, die im übernächsten Jahr anstehen, sind die Erneuerung der Wasseraufbereitungsanlage und Sanierungsarbeiten im Außenbereich, etwa an den Außenduschen und Durchschreitebecken.

Als voraussichtlichen Eröffnungstermin der Badesaison 2017 gibt Hünefeld das Wochenende 13./14. Mai an – wie in den Vorjahren will die Stadt aber keinen Fix-Termin nennen, sondern auf die aktuellen Bedingungen und Temperaturen reagieren.

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