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Konzertreihe „Soundmix“ in Bad Münder schrumpft

BAD MÜNDER. Es ist schon einige Jahre her, dass die Soundmix-Reihe im Kurpark mit sechs Konzerten in der Saison aufwarten konnte – in diesem Jahr sind es nur noch drei, der erste Soundmix ist am Donnerstag, 27. Juli. Der Rückgang der Veranstaltungen hat allerdings verschiedene Gründe, wie der Veranstalter erklärt.

Stehen beim ersten Soundmix in diesem Jahr auf der Bühne: Cowhouse Project spielen am Donnerstag, 27. Juli im Kurpark.
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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite

„Das Konzertangebot in der Kurstadt ist in den vergangenen Jahren enorm gestiegen“, sagt Thomas Slappa, Veranstaltungs-Manager bei der Getour. Er verweist auf Veranstaltungen im Rockzelt, im Bildungszentrum am Deisterhang und in der Gastronomie in der Innenstadt. „Das ist grundsätzlich großartig“, sagt Slappa, „aber daran passen wir uns natürlich auch an.“

Wo andere Organisatoren auf den Markt drängen, zieht sich die Getour also zurück – doch die geschrumpfte Soundmix-Reihe hat nach Angaben von Slappa noch einen anderen Grund: Die Konzerte im Kurpark werden zu einem Großteil von Sponsoren finanziert. Und die haben in den vergangenen Jahren entweder weniger Geld zur Verfügung gestellt oder blieben ganz weg. „Wir haben immer weniger Sponsoren gewinnen können, die Beiträge sind nicht gewachsen, dafür aber die Kosten.“

Deswegen gibt es in diesem Jahr nur drei Soundmix-Konzerte, die mit den Musikrichtungen Rock, Pop, Folk, Blues und Akustischer Musik aufwarten. Den ersten Termin können Fans von Folk-Musik im Kalender markieren: Am Donnerstag, 27. Juli kommen „Cowhouse Project“ nach Bad Münder. Im Kurpark werden die Schaumburger verschiedene Folk-Balladen spielen, ihre Texte sind oft lyrisch, außerdem setzen die Musiker auf Eigenkompositionen. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei. Die weiteren Soundmix-Termine: 3. August: Schpunk (Blues- und Folk-Rock), 27. August: Shine (Akustik-Cover). In diesem Jahr wird der Soundmix finanziell überwiegend von der Sparkasse Weserbergland, der Volksbank Hameln-Stadthagen und der Avacon unterstützt.

Das Engagement der Getour würde sich entsprechend dem neuen Umfeld verändern, erklärt Slappa weiter: „Wir sind mit allen anderen Veranstaltern im Gespräch.“ Dabei gehe es nicht um zusätzliche Getour-Veranstaltungen, sondern um eine bessere Kooperation. Vereine, Gastwirte, private Gruppen – man wolle alle an einen Tisch bringen, um das kulturelle Angebot in der Kurstadt weiter zu stärken und zu verbessern. „Das geht weit über Terminabsprachen hinaus“, verspricht der Veranstaltungsmanager. Ein erstes Treffen habe es bereits gegeben, weitere sollen folgen – vielleicht im August, nach den Sommerferien. „Bei dem ersten Treffen haben wir bereits festgestellt, dass eventuell noch weitere Veranstalter hinzukommen“, sagt Slappa und spielt damit vor allem auf Organisatoren in den Ortsteilen an – insbesondere Hofcafés hätten sich in den vergangenen Jahren als Treffpunkte und Veranstalter für kleine bis mittlere Konzerte oder andere Veranstaltungen hervorgetan.

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