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Keine Angst vor großen Tieren

Bad Münder. Die neunjährige Charlotte kauert sich ins hohe Gras und versteckt sich. Knapp 50 Meter entfernt stehen weitere Kinder, die beim Ferienspaß mitmachen, und Mitglieder der Rettungshundestaffel (RHS) Weserbergland. Dann erhält der Border Collie „Easy“ das Kommando. Er soll Charlotte suchen, nimmt ihre Fährte auf und nach wenigen Sekunden sitzt er vor dem Mädchen und schlägt an. Zur Belohnung gibt´s ein Leckerchen.


Zwölf Kinder sind mit Begleitern der Stadtjugendpflege zum Übungsplatz der RHS an der Süntelstraße gekommen, um sich einen Nachmittag die Arbeit der Zwei- und Vierbeiner anzusehen. Dazu hatten die Rettungshundeführer mehrere Stationen aufgebaut, darunter auch die Suche im Gelände.

Auf dem Übungsgelände durften die Kinder selbst mal einen Hund an der Leine führen. Nur zwei der Teilnehmer konnten auf Erfahrungen mit einem eigenen Hund zurückgreifen. Aber auch die anderen verloren unter der fachkundigen Anleitung schnell die Scheu vor den ruhigen und freundlichen Tieren.

Eine Station befasste sich mit dem Thema Erste Hilfe, auf einer anderen war ein kleiner Parcours aufgebaut, auf dem die Hunde ihre Geschicklichkeit bei der Überwindung von Hindernissen beweisen konnten.

Erfrischend waren die Wasserspiele, aber auch die Trinkpause im Vereinsheim mit Getränken sorgten für Abkühlung. Dort wurden abschließend auch noch Knoten gezeigt und Grundkenntnisse beim Funken vermittelt. „Vielleicht konnten wir ja die Kinder begeistern für die Arbeit mit Rettungshunden und zeigen, welch sinnvolle Aufgabe es ist, zusammen mit dem eigenen Tier Menschen aus Gefahren zu retten“, sagte Hundeführerin Romana Freitag von der RHS Weserbergland.

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