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Geo-Caching-Tour durch den Kurpark für Naturentdecker/Manager-Gruppen und Schulklassen im Visier

GeTour holt sich High-Tech-Schnitzeljagd-Papst

Bad Münder (st). Die GeTour am Puls der Zeit: Ab sofort können Bad-Münder-Besucher mit einem GPS-Gerät zur Standortbestimmung per Satellit den Kurpark erkunden – im Rahmen einer High-Tech-Schnitzeljagd genannt Geo-Caching.


Die Touristinformation hat sich zur Unterstützung den Papst der Szene, Markus Gründel aus Hannover, ins Boot geholt und bietet das „Rundum-Sorglos-Paket“ an, wie GeTour-Chef Thomas Heiming es nennt. Er verspricht: „Eine ganz neue Art des Naturerlebens.“

Tourismusmanager Thomas Slappa war vor einiger Zeit auf den sich rasend schnell verbreitenden Trend gestoßen. Und nach intensiver Beschäftigung mit der Materie über das Internet war die Idee geboren, das Geo-Chaching mit ins Frischluft-Angebot der GeTour aufzunehmen – neben Kurgymnastik und Nordic Walking. Ganz einfach: was für jüngere Leute. Vier Verstecke gilt es, im Kurpark mittels des Satelliten-Navigationsgerätes aufzuspüren. „Die Tour dürfte je nach Alter und Vorkenntnissen zwischen einer halben und einer ganzen Stunde in Anspruch nehmen“, so Slappa. Und so läuft‘s: Ein Einzelteilnehmer oder eine Gruppe holt sich bei der Touristinfo den GPS-Empfänger, einen Rätselbogen zum Eintragen der gefundenen Lösungen und ein paar kleine Hilfsmittel zum Aufstöbern der Verstecke. Haben die Teilnehmer den Standort des Verstecks gefunden – GPS-Gerät zeigt‘s an – ist schon ein bisschen Knobelei zum Aufsprüren des Caches gefragt, der das Ziel einer jeden Suche ist.

„Ziel des Geo-Caching ist es ja nicht nur, möglichst schnell ein Versteck zu finden, sondern sich von dem Verstecker an einen besonderen Ort führen zu lassen“, sagt Slappa. Und das wolle die GeTour eben auch im Kurpark versuchen, wo an verschiedenen markanten Punkten die Caches versteckt sind. „Der Weg ist häufig das Ziel“, erklärt Gründel. Und mit der Wahl des Schwierigkeitsgrades 2 – von insgesamt 5 – habe man den Kurs gerade für Einsteiger interessant gemacht. „Geo-Cacher sind in der Regel sehr technikbegeistert, für den Kurkpark-Rundweg sind aber keinerlei Vorkenntnisse von Nöten“, so Gründel. „Selbst ich als Schreibtischtäter habe die Verstecke gefunden“, sagt Heiming. In den Verstecken finden sich verschlüsselte Mitteilungen, die am Ende ein Lösungswort ergeben. Wer das richtige Lösungswort bei der Touristinfo angeben kann, bekommt eine Überraschung.

Einen solchen Zettel findet der erflogreiche Sucher.

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