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Feuerwehr und DRK üben in Brullsen gemeinsam

BRULLSEN. Verzweifelte Schreie von Eingeschlossenen in einer total verqualmten Lagerhalle: Ein beängstigendes Szenario hatten sich die Männer um Ausbildungsleiter und Vize-Stadtbrandmeister Sascha Nagel für die umfangreiche Einsatzübung des Stützpunkts Hachmühlen ausgedacht.

Feuerwehrmitglieder übergeben aus der Scheune Gerettete an die Einsatzkräfte des DRK. Fotos: Honig

Autor

Gerhard Honig Reporter

Für die Alarmierung wurde von einer Explosion in der rund 800 Quadratmeter großen Lagerhalle von Landwirt Stefan Feuerhake in der Feldmark von Brullsen ausgegangen. Dort sollten sich elf Jugendliche Zutritt verschafft haben – und beim Versuch, einen Grill anzuheizen, eine Explosion ausgelöst haben. Durch brennende Maschinen wurden acht Jugendliche schwer verletzt, während drei Menschen aus dem Inferno fliehen können. Zwei von ihnen irren orientierungslos in der Feldmark umher und verschwinden, lediglich ein Jugendlicher läuft Richtung Dorf, den Rettungskräften entgegen.

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Große Übung in Brullsen
Quelle: _Fotos: Honig

Menschenrettung stand bei der Übung im Vordergrund. So war erstmals auch die Rettungshundestaffel Weserbergland aus Bad Münder mit alarmiert worden und mit vier Hunden und ebenso vielen Führern zur Stelle. In der Dunkelheit fanden die beiden eingesetzten Hunde, unter ihnen „Seven“, ein Australian Shepherd mit Frauchen Romana Lohmann, die beiden Vermissten am Mühlbach Richtung Brünnighausen.

Zu den Wehren des Stützpunktes Hachmühlen mit Brullsen, Flegessen und Klein Süntel kam die Ortswehr Hamelspringe mit ihrer Atemschutzüberwachung hinzu, auch die Schwerpunktwehr Bad Münder war mit einem Tanklöschfahrzeug, dem Einsatzleitwagen und der Drehleiter vertreten. Von der Leiter aus wurde noch bei Dunkelheit ein Löschangriff aufs Hallendach geprobt. Die Schnelle Einsatzgruppe (ESG) des DRK Bad Münder unter Leitung von Annika Reichelt versorgte und betreute die „Opfer“-Darsteller, denen zuvor dramatische Brandwunden geschminkt worden waren.

Der Übungsaufwand war groß: 54 Feuerwehrleute, 22 DRK-Kräfte, sieben Mitglieder der Rettungshundestaffel sowie ein Fachberater des THW waren beteiligt, machte Marko Klose am Rande der Übung deutlich. Insgesamt gesehen sei das Übungsziel erreicht worden, wenngleich die Personalstärke nicht ganz den Erwartungen entsprach. Stadtbrandmeister Carsten Koch legte während der Übung gelegentlich die Stirn arg in Falten – sicheres Zeichen dafür, dass er an einigen Stellen durchaus noch Verbesserungsbedarf sieht.

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