weather-image
Spezialeinheiten des THW tragen Haus ab / Helfer geht im Korb der Drehleiter k.o.

Feuerwehr kann Gebäude nicht retten

Hachmühlen (ube). Das Feuer fraß sich rasend schnell durch die hohlen Holzwände des Fertighauses – die Feuerwehrleute konnten einfach nicht an die Flammen herankommen – das Gebäude an der Straße „Zum Heselbrink“ in Hachmühlen war nicht zu retten. Dach und Decken stürzten ein. An einen Löschangriff von innen war nicht zu denken. Zu gefährlich. Und so entschied Stadtbrandmeister Carsten Koch: „Das Einfamilienhaus muss abgerissen werden, sonst stehen wir morgen noch hier und löschen.“


Hachmühlen (ube). Das Feuer fraß sich rasend schnell durch die hohlen Holzwände des Fertighauses – die Feuerwehrleute konnten einfach nicht an die Flammen herankommen – das Gebäude an der Straße „Zum Heselbrink“ in Hachmühlen war nicht zu retten. Dach und Decken stürzten ein. An einen Löschangriff von innen war nicht zu denken. Zu gefährlich. Und so entschied Stadtbrandmeister Carsten Koch: „Das Einfamilienhaus muss abgerissen werden, sonst stehen wir morgen noch hier und löschen.“

Am Nachmittag rückten Spezialeinheiten des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Ronnenberg und Hameln an. Mit schwerem Gerät trugen die Helfer das immer noch brennende Haus ab. Feuerwehrleute und THW-Helfer hatten schweren Atemschutz aufgesetzt. „Das Dach und Teile der Fassade bestehen aus Eternitplatten. Da könnten Asbest drin sein“, so der THW-Ortsbeauftragte Tobias Tasler.

Die Leitstelle löste um 11.10 Uhr Alarm für die Wehren Hachmühlen, Hasperde, Flegessen, Brullsen, Klein Süntel und Bad Münder aus und schickte den Gerätewagen „Atemschutz“ aus Kirchohsen zum Einsatzort.

  • Schlauch schlägt Feuerwehrmann k.o. – bewusstlos liegt der Helfer am Boden, ein Notarzt-Team versorgt den Verletzten. Fotos: ube

Der 73-Jährige Hausbesitzer versuchte vergeblich, das Feuer mit Wasser aus Eimern zu bekämpfen. Zwei Sanitäter des Centralen Krankentransportes waren mit einer Patientin unterwegs zum Krankenhaus nach Springe. Sie sahen Qualm über die B 217 wabern und fuhren zum Brandort. Dort kümmerten sie sich um das geschockte Eigentümerehepaar. Die Feuerwehr forderte für die Ausgebrannten eine Notfallseelsorgerin an.

Ein Feuerwehrmann brach im Korb der Drehleiter zusammen. Er war bewusstlos, wurde in die Deister-Süntel-Klinik eingeliefert. „Ihm ist ein Schlauch mit Wucht gegen das Kinn geschlagen“, sagte Koch. „Dem Kameraden geht’s Gott sei Dank wieder gut.“

 

Zum Video

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare