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Erste Bilanz: Note zwei für Söltjermeile in Bad Münder

BAD MÜNDER. Achim Stadie ist zufrieden – sehr zufrieden sogar. Die Note Eins wolle er der Söltjermeile nicht geben, aber mindestens eine zwei. Einen Tag nach Abschluss der Veranstaltung blickt der Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung zurück.
Es ist Tag eins nach der Meile.

Beratungsgespräch: Alexandra Dolle von der Getour informiert Besucher der Söltjermeile über das touristische Angebot. Foto: Hzs

Autor:

Christoph Huppert und Benedikt Dittrich

Die ersten Gespräche mit Ausstellern und Kollegen aus der Wirtschaftsvereinigung sowie der Agentur „Kontor 3“ hat Stadie bereits geführt. Und die Rückmeldungen sind positiv: „Das Konzept ist ohne Einschränkungen gelungen.“ An ein paar Stellschrauben müsse man nächstes Mal noch drehen. Fakt ist aber: In zwei Jahren soll die Söltjermeile wiederholt werden.

Für Stadie persönlich war der Termin, zusammengelegt mit dem Entdeckertag „einfach prima“. Während am Sonnabend aus seiner Sicht überwiegend Münderaner das Stadtfest besucht hätten, seien am Sonntag viele Auswärtige in die Fußgängerzone gekommen. „Und das war ja unser Ziel: Die kleinen Läden, die Besonderheiten der Innenstadt zeigen.“

Finanziell sei man bei plus-minus Null angelagt: „Das entspricht unseren Erwartungen für das erste Mal.“ Die Resonanz der Musiker sei ebenfalls positiv gewesen – gelobt wurde vor allem die Tontechnik auf der Bühne vom Musikcenter Behnke.

Einen Wunsch für die Zukunft hat Stadie dann aber doch: Für eine zweite Ausgabe in zwei Jahren wünscht er sich mehr Aussteller, damit es weniger Lücken gibt. „An manchen Stellen müssen wir aber gucken, was feuerschutztechnisch noch geht“, sagt er mit Blick auf Engstellen in der Echtern- und Langen Straße.

Gerade die Kombination mit dem Entdeckertag und einem Musik- und Showprogramm in der Innenstadt sei eine gute Mischung, so viele Besucher. „Das ist auch schön für die Integration“, bemerkte die ehemalige Hamelner Museumsdirektorin Dr. Gesa Snell, die am Stand des Forums Glas über Ausgrabungen informierte. „Viele ausländische Kinder sind dabei, sprechen viel Deutsch, eine tolle Sache.“

„Ein optimales Konzept, zufriedenstellende Resonanz. Note Zwei“, kommentierte der Grünen-Ratsherr Dr. Helmut Burdorf und hofft auf eine Wiederholung. „Aber ohne den Samstagvormittag. Da kaufen die Leute ein, das lohnt nicht“, schränkte seine Kollegin Elke Dommeyer ein.

Auch im Ausstellerzelt herrschte überwiegend gute Stimmung nach Abschluss der Söltjermeile: „Ganz prima“, stellte beispielsweise Sabine Diedrichs von der Salzhemmendorfer Firma „Partylite“ fest. Eine gesonderte Frauenmesse in Kombination mit dem Thema Gesundheit, das wäre ihr Vorschlag zu einer erweiterten Themenmesse. „Tolles Wetter, großes Interesse“, so auch Wirtschaftsförderin Annika John, die am Stand von Stadt und GeTour viel Publikum begrüßen konnte.

Gegenüber führte Agnieszka Maksymowicz von der „Korallus Hörakustik“ ein Kundengespräch nach dem anderen. „Kundenpflege und Akquise laufen sehr gut“, stellte die Hörgeräteakustikmeisterin fest. Ähnlich klang es auch bei Andreas Seidel von „Haus und Grund“.

Eine kritische Stimme gab es aber doch im Zelt: „Allenfalls mittelprächtig. Kein Vergleich zu Springe“, monierte ein Vertreter der Firma „Heim und Haus“ aus Hannover.

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