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Starke Verqualmung erschwert die Löscharbeiten / Bewohner unverletzt

Defekter Eisschrank löst Kellerbrand aus

Hachmühlen (jhr). Ein Kurzschluss in einem alten Eisschrank vermutet die Polizei als Ursache eines Kellerbrandes, der gestern um kurz nach 14 Uhr die Einsatzkräfte der Stützpunktwehr Hachmühlen und der Ortswehr Bad Münder in der Straße Am Knappenberge forderte. Menschen wurden nicht verletzt.


Nach den bisherigen Ermittlungen hatten die Bewohner den Eisschrank zum Abtauen vorbereitet, weil er entsorgt werden sollte. Das Gerät fing Feuer, das sich in dem Kellerraum auf Tische und Schränke ausdehnte. „Die Hitzeentwicklung war so groß, dass das Kellerfenster herausplatzte“, erläutert der stellvertretende Stadtbrandmeister Heinz-Jürgen Klapper.

Als besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte stellte sich die starke Verqualmung des Kellers heraus: „Wir mussten Kräfte nachfordern, weil wir viele Atemschutzträger brauchten“, so Klapper. Dichter schwarzer Qualm versperrte die Sicht, nur sehr mühsam konnten sich die Helfer zum Brandherd vorarbeiten.

Der eigentliche Brandschaden konzentriert sich auf den Kellerraum, als „erheblich“ bezeichnet Klapper allerdings den Rauchschaden im Haus – selbst im ersten Stock sei die Treppe noch stark verrußt gewesen.

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