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An der Bakeder Mühlenstraße geht’s weiter

BAKEDE. Warten auf geeignete Bedingungen: Sobald sich die Wetterlage bessert, können die Kanalarbeiten in Bakede fortgesetzt werden. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Ortsrates besprochen.

Die Mühlenstraße von Sandbrink aus gesehen. Von hier werden die Rohre Richtung Ortsmitte verlegt. Foto: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter

Vertreter der Oewa und des beteiligten Ingenieurbüros bestätigten Politik und Zuhörern, dass sofort begonnen werden könne.

In Bakede werden derzeit die Abwasserkanäle in der Ortsmitte im Bereich des Sandbrinks und der Mühlenstraße verlegt. Die Arbeiten waren bereits im vergangenen Jahr begonnen worden, ruhen aber seit einiger Zeit. Im Ort mehrten sich daraufhin Befürchtungen, dass sich die Arbeiten noch lange hinziehen werden. Vor allem im Hinblick auf das Stadtfeuerwehrfest im Juni und die kurz darauf stattfindende Ortsbesichtigung der Bewertungskommission im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ befeuerte das die Bedenken in der Ortschaft.

Zwar sind nach der jüngsten Ortsratssitzung die letzten Zweifel noch nicht vom Tisch, doch die Aussagen der Verantwortlichen entspannten die Situation. So werde parallel an einem „Notfallplan“ für den Fall gearbeitet, dass sich die Arbeiten doch verzögern sollten. Auf jeden Fall soll bis zu den Feierlichkeiten die Straße mit einer Deckschicht versehen werden, damit sie auch für einen Festumzug gefahrlos begeh- und befahrbar ist. Bedenken von Einwohnern, die zu verlegenden Rohre würden die anfallende Wasserstärke nicht verkraften können, sollen während eines Ortstermins ausgeräumt werden.

Gute Nachrichten hörte der Ortsrat auch – etwa die, dass die Waldstraße im Bereich vom Alten Kirchweg bis zur Südstraße einseitig mit einer neuen Deckschicht versehen wird. Auch diese Arbeiten sollen bald beginnen.

Geplant ist auch die Sanierung der Brinkfeldstraße in der Nähe des Mattenberges. Dennoch erinnerte Ortsbürgermeister Rolf Wittich daran, dass man in der Ortschaft insgesamt 14 sanierungsbedürftige Straßen habe. Für Unmut sorgte die Feststellung, dass die Straße „Am Sägewerk“ in Egestorf immer noch nicht gebaut sei, obwohl die Anlieger ihre Beteiligung an den Ausbaukosten schon vor Jahren entrichtet hätten.

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