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Eine Trekkingtour auf dem Sinai führt zu den versteckt gelegenen Gärten der Beduinen in der ägyptischen Bergwelt

Wo die Pharaonen einst nach Türkisen schürfen ließen

Garten? Hat er wirklich Garten gesagt? Hussein, unser Bergführer, nickt. Der Mann will in seinen Garten. Er zieht seine graue Gallabia, sein mantelartiges Gewand, etwas nach oben und steigt trittsicher den steilen Weg hinauf. Ungläubig schauen wir ihm nach. Hussein lächelt wissend. Wo soll hier bitteschön ein Garten sein? Weit und breit nichts als Berge. Karge, von Erosion abgeschabte Berge. Nicht ein vertrockneter Grashalm ziert den Weg, geschweige denn ein Garten. Wir stehen mitten in der Bergwelt des ägyptischen Sinais, Gipfel von mehr als 2600 Meter Höhe ragen um uns empor. Ein Garten erscheint uns hier so unpassend, wie Stöckelschuhe für diese Bergtour. Bestimmt war das ein Witz. Einer, den nur die Beduinen verstehen. Unser Pfad schlängelt sich nach oben, fordert unsere Konzentration. Dann ist das erste Hochtal erreicht. Die Sonne empfängt uns und verwandelt mit ihren Strahlen das Gestein in Rot, Orange und Ocker.

Karge, von Erosion abgeschabte Berge – das ist die Bergwel

Autor:

Iris Lemanczyk


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