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Wer sucht, der findet: Auch auf der Nordseeinsel Sylt lassen sich noch Geheimtipps entdecken

Herrliche Idylle – fernab von Touristenströmen

Westerland. Deutschlands mondänste Urlaubsinsel? Das ist – ohne Frage – Sylt. Insidertipps für einen Urlaub auf dem nordfriesischen Eiland gibt es daher wie Strandkörbe am Meer. Aber warum sich bei Gosch, im Kampener Go-Gärtchen, in der Sansibar oder auch bei Wonnemeyer in Wenningstedt tummeln, wenn es viel bessere Geheimtipps gibt, die sich vor allem noch nicht so herumgesprochen haben? In Kampen etwa gibt es die Kupferkanne, inmitten einer Kiefernlandschaft lässt sich in herrlicher Idylle ein leckeres Frühstück genießen oder von sagenhaft köstlichen Torten und Kuchen naschen. Der Ort, an dem sich in den 50er Jahren die Sylter Prominenz traf, ist nach wie vor ein beliebter Treffpunkt – es empfiehlt sich unbedingt, einen Tisch zu reservieren.

Autor:

Burkhard Assmus

Hier dreht sich alles um Fisch

Nicht weniger gemütlich ist das Teehaus in Keitum: Ein Muss sind hier die Teehaus-Waffeln oder die Heidelbeerwaffeln. Auch das Fisch-Bistro von Fisch-Matthiesen in Hörnum, in dem sich – angefangen von Fischbrötchen über maritime Delikatessen zum Mitnehmen bis hin zu Elsas Edelfischteller oder der Sylter Reispfanne – alles um köstlichen, überwiegend selbst gefangenen Fisch dreht.

Wer nach den kulinarischen Ausflügen Bewegung braucht, ist auf Sylt natürlich an der frischen Luft am besten aufgehoben. Langeweile kommt hier niemals auf: Strandspaziergänge, ausgedehnte Radtouren, Spaziergänge in den vielen malerischen Ortschaften, Flanieren auf der Promenade von Westerland, Ausflüge nach Dänemark oder zu den Nordseeinseln – auf Sylt kann jeder glücklich werden. Na gut: fast jeder.

Strandspaziergang bei Windstärke acht

Ob jemand ein Sylt-Fan wird, entscheidet sich beim ersten Besuch. Ein Strandspaziergang bei Windstärke acht mit mächtig viel Gegenwind: göttlich oder einfach nur grausam? Ein Bad in der Sylter Brandung: berauschend oder eher beängstigend? Ein Spaziergang durch die einsame Landschaft des Listlandes: lohnend oder nur langweilig?

2 Bilder
Der typische Baustil auf Sylt.

Sylt, Deutschlands größte Nordseeinsel, ist anders als alle anderen deutschen Inseln. Schon die Anreise mit dem Auto ist einmalig: Ab Niebüll geht’s auf den Sylt-Shuttle mit Ziel Westerland. Stolze 83 Euro verlangt die Bahn für eine kombinierte Hin- und Rückfahrt. Etwas günstiger wird’s, plant man den Umweg über Dänemark (Rømø) ein und nimmt von dort aus die Fähre nach List. Der Preis hier: 69 Euro. Klar, der Weg ist weiter, doch er kann auch sehr schön sein. Wer mehr Zeit bei der An- oder Abreise kalkuliert, sollte Ribe, die älteste Stadt Dänemarks, mit ihrem einmaligen Wikinger-Center und dem sehr beschaulichen Ortskern besichtigen. Und der breite, lange Sandstrand der Halbinsel Rømø ist sehenswert.

Was die Unterkünfte angeht, ist Sylt sehr vielfältig. Gute Hotels, schicke und gemütliche Ferienwohnungen sowie Privatunterkünfte sind in allen Preiskategorien vorhanden. Auch wer sein eigenes fahrendes Bett in Form eines Wohnmobils mitbringt, findet schnell einen Platz zum Träumen. Wovon? Natürlich von seinem 38 Kilometer langen Urlaubsziel: Sylt.




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