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Joja Wendt am 21. November im Aegi

Das 88-Tasten-Genie

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Immer wieder gelingt es Joja Wendt aufs Neue, souverän und locker vermeintliche Grenzen in der Musik verschwinden zu lassen. Es gibt aber eine Eigenschaft, die ihn von allen anderen Pianisten unterscheidet und der sich keiner entziehen kann: er ist in der Lage seine Konzerte humorvoll und mitreißend zu präsentieren. Der 53-jährige ist ein musikalischer Weltenbummler, dem Jazz, Blues, Boogie, Pop und Klassik so leicht über die Tasten perlen, dass es manchmal für das menschliche Auge schwer wird, seinen wieselflinken Fingern zu folgen.

Vom Traditionshaus Steinway & Sons in den Kreis der weltbesten Pianisten aufgenommen, spannt Wendt einen Bogen über bearbeitete Meisterstücke der Klassik (Chopin, Bach, Rimsky-Korsakov), Juwelen des Jazz (Take Five, Tiger Rag), Meilensteine des Blues (St. Louis Blues, Got My Mojo Working) und Eigenkompositionen in seiner ganz eigenen Stilistik. Den musikalischen Ritterschlag erhielt er bereits vor langer Zeit: Joe Cocker entdeckte ihn bei einem Konzert in Sperl und holte ihn in sein Vorprogramm – ebenso Chuck Berry und die Band Pur.

Theater am Aegi, 21. November, 20 Uhr, Karten: NDZ 05041/78910

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