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Feuerwehr rettet gestürzte Person

BAD MÜNDER. Ein 55 Jahre alter Mann aus Garbsen ist am späten Montagabend in einem Rohbau an der Bürgermeister-Paul-Straße in Bad Münder verunglückt. Der Bauherr dürfte gegen 23.30 Uhr auf eine Holzleiter, die auf den Spitzboden führt, gestiegen sein. Er sei zweieinhalb bis drei Meter in die Tiefe gestürzt und auf den Fußboden der ersten Etage gefallen, sagte ein Ermittler. Mehr als sieben Stunden lag das Unfallopfer in dem Haus.

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Erst am Dienstagmorgen gegen 7.10 Uhr wurde der Verletzte von einem Fliesenleger entdeckt – der 55-Jährige soll zu diesem Zeitpunkt nicht ansprechbar gewesen sein. Der Arbeiter setzte sofort einen Notruf ab.

Ein Notarztteam behandelte den Schwerverletzten, forderte eine Drehleiter der Feuerwehr Bad Münder an. Die Retter hätten eine Spezialtrage eingesetzt und entschieden, den unter anderem am Kopf verletzten Mann nicht durch das Treppenhaus zu tragen, erklärte Stadtbrandmeister Carsten Koch. Notarzt und DRK-Rettungsassistenten wussten: „Es ist viel schonender, ihn mit der Drehleiter aus dem Haus zu holen.“ Rettungshubschrauber „Christoph 4“ war derweil auf einer Wiese am Melkerweg gelandet. Mit der Maschine des Bundesinnenministeriums wurde der Verletzte nach Hannover zur Medizinischen Hochschule geflogen. Ein Hauptkommissar sagte, der Verletzte sei noch am Unglücksort zu sich gekommen. Er habe kurz mit ihm sprechen können. Der Bauherr war von der Arbeit gekommen und nach Bad Münder gefahren. Dort sei er gegen 23 Uhr angekommen. Der Mann wollte auf dem Spitzboden, wo er ein Bett aufgestellt hatte, übernachten, um am frühen Morgen Gespräche mit Handwerkern führen zu können.

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